Rhythmus für Fortgeschrittene

Haltebogen

Werden Noten gleicher Tonhöhe durch einen Haltebogen verbunden, so spielt man diese, als sei es nur eine Note (die zweite Note wird nicht neu gespielt!), z.B.

Dies wird vor allem gebraucht, um Töne mit einer ungewöhnlichen Länge darzustellen, oder Töne über das Taktende hinaus zu verlängern:
    

Haben die Noten den Hals nach oben, ist der Haltebogen unterhalb der Noten, sonst umgekehrt. Bei Noten ohne Notenhals passiert das genauso, als wenn sie einen Hals hätten (bis zur 3. Notenlinie unterhalb, danach oberhalb, s.o.).

Synkope

Eine Synkope ist eine rhythmische Figur, bei der ein längerer Ton auf einer unbetonten Taktzeit beginnt und in ein schwere hineinreicht. Dabei verschiebt sich die Betonung nach vorn.

Eine Synkope ist eine Betonungsverschiebung. Normalerweise wird ja die erste Zählzeit im Takt betont. Man kann jedoch die Note vorziehen auf die letzte Zählzeit des vorherigen Taktes und die betonte Zählzeit frei lassen, dann hat man eine Synkope:

Hier wird die 4 des 1. Taktes betont, da die 1. Zählzeit des zweiten Taktes keine Note hat.

Punktierte Note

Der Punkt verlängert die Note oder Pause um die Hälfte ihres Wertes:
Notenbeispiel punktierte Noten Dreiviertelnote

Das funktioniert mit allen Notenwerten, sogar mit Pausenzeichen:
Notenbeispiel punktierte Noten und Pausen

Zwei Punkte verlängern den Notenwert um drei Viertel, also nochmal die Hälfte der Hälfte hintendran:

Notenbeispiel für zweifachen Punkt Siebenachtelnote

Triolen

Drei Noten hintereinander werden so schnell gespielt wie sonst zwei Noten desselben Wertes.
Kennzeichnung durch eine runde oder eckige Klammer und die Ziffer 3. Bei Noten, die mit einem Balken verbunden sind, kann die Klammer entfallen.
Töne

Fermate

Steht das Fermatezeichen über einem Ton oder einer Pause, wird diese/r länger ausgehalten, als angegeben (ital. fermata = Halt, Aufenthalt). Wie lange, bestimmt man selbst oder der Chor-/Orchesterleiter etc. Steht meist am Ende eines Stückes oder eines Abschnittes.
Töne

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Seite erstellt: Juli 2002, letzte Änderung: 20.01.2009