Rohrblatt-Instrumente

Das Prinzip der Rohrblattinstrumente kann man sich einfach mit Hilfe eines Grashalmes selbst erklären: man nimmt einen breiten Grashalm und klemmt ihn zwischen seine beiden Daumen. Oben und unten werden die Daumen fest aneinandergelegt, während in der Mitte etwas Platz bleibt. Bläst man jetzt hinein, wird der Grashalm zwischen den beiden Daumen hin- und hergeschwungen und bringt mit dieser periodischen Schwingbewegung die umliegende Luft in Bewegung - ein Ton entsteht!

Rohrblattinstrumente lassen sich noch einmal unterteilen in Oboen und Klarinetten.
Nur der Dudelsack hat meist beide Varianten.

Oboen

Die Oboeninstrumente werden auch als Doppelrohrblattinstrumente bezeichnet, denn die Mundstücke bestehen aus zwei dünnen Holzrohrblättern. Diese sind auf ein Metallrohr gebunden und mit Kork abgedichtet. Das Mundstück wird in den Mund genommen und durch den Luftstrom schlagen die beiden Blättchen am unteren Ende gegeneinander und erzeugen so den Ton.
Zu den Oboeninstrumenten gehören neben der Oboe noch das Englischhorn. Es unterscheidet sich von der Oboe durch eine Verdickung am Ende (Liebesfuß genannt), durch die das Englischhorn etwas weicher klingt.
Außerdem gehören noch das sehr tief klingende Fagott, die Schalmei, der Pommer und das Krummhorn zu den Oboeninstrumenten.

Klarinetten

Klarinetten sind Einzelrohrblattinstrumente. Ein Rohrblatt wird durch das Blasen des Spielers gegen das Mundstück gedrückt.